Vom „schweren Brocken“ und „langen Elend“

Fast alle unserer Ausstellungsobjekte haben das Museumsgelände inzwischen verlassen, um vorübergehend in unserem Museumsdepot unterzukommen. Zu den letzten und auch eindrucksvollsten dieser Objekte zählten sicherlich die Turbine im Freigelände und die Pleuelstange aus der Ausstellung „Energiewenden – Wendezeiten“. Nachdem zumindest die Turbine jahrelang fest zum Inventar des Museums gehörte, mussten beide nun innerhalb weniger Stunden ihre angestammten Plätze räumen.

Die Turbine war zuerst dran. Ein Schwerlastkran hob sie frühmorgens auf einen langen Transporter, der sie zum Museumsdepot fuhr. Anschließend war die Pleuelstange an der Reihe. Sie wurde gezogen, geschoben und gehoben. Kran und Schwerlasttransporter kamen so zu ihrem nächsten Einsatz. Dabei waren sowohl die Turbine als auch die Pleuelstange – jede auf ihre Art – eine Herausforderung für die Arbeiter*innen. Die Turbine mit ihrem Gewicht von über 30 Tonnen ist ein wirklich „schwerer Brocken“, die Pleuelstange dagegen mit ihren 12 Metern Länge ein ziemlich „langes Elend“.

Allerdings konnte weder das Eine noch das Andere die Fachleute der beteiligten Spezialfirmen vor Probleme stellen: Turbine und Pleuelstange waren in guten Händen. Inzwischen sind sie sicher untergebracht, um in Zukunft als Teil einer neuen Ausstellung erneut für Staunen sorgen zu können.

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