Open-Air-Kino auf dem Museumsbahnsteig Ausgezeichneter Filmklassiker „Cabaret“ in besonderer Atmosphäre

Filminteressierte, Eisenbahnliebhaber, Nachtschwärmer und alle, die ein besonderes Event und einen besonderen Veranstaltungsort lieben, sollten sich nicht unser Sommernachtskino am 23. August 2019 um 22.00 Uhr entgehen lassen. Auf dem Museumsbahnsteig an Gleis 4 und 5 des Oberhausener Hauptbahnhofs wird in Kooperation mit dem Lichtburg Filmpalast der mehrfach ausgezeichnete Filmklassiker „Cabaret“ von 1972 gezeigt. Der Museumsbahnsteig bietet dem Film eine außergewöhnliche Umgebung und Atmosphäre und verspricht ein einmaliges Kinoerlebnis. Eine besondere Location, um diesen Klassiker neu zu erleben!

In diesem Jahr stehen unsere Sommernachtsfilme im Kontext der Sonderausstellung „nützlich und schön – Produktdesign von 1920 bis 1940“, die noch bis zum 23.2.2020 im Peter-Behrens-Bau gezeigt wird, und rücken daher die 1920er und 30er Jahre in den Fokus.

„Cabaret“ ist eines der größten Film-Musicals aller Zeiten. Schauplatz der Handlung ist Berlin 1931, kurz vor der Machtübernahme der Nationalsozialisten. Der Film zeigt die Geschichte um eine Kabarettistin, die zwei Männer liebt und von einer Schauspielkarriere träumt. In den Hauptrollen sind Liza Minnelli, Michael York, Helmut Griem, Fritz Wepper und Joel Grey zu sehen. Der Film unter der Regie von Bob Fosse gewann 1973 unter Anderem acht Oscars.

Die Tickets kosten 6 € und können im Vorverkauf im Peter-Behrens-Bau an der Essener Straße 80 oder an der Abendkasse ab 20.30 Uhr auf dem Bahnsteig erworben werden. Getränke sind erhältlich, Snacks dürfen gerne mitgebracht werden.

Veranstaltungsort

Museumsbahnsteig Hauptbahnhof Oberhausen

Im Peter-Behrens-Bau 3: Eine laute und bunte Prozession um den Peter-Behrens-Bau!

Vom 22. bis 26. Juli werkelten am Peter-Behrens-Bau knapp 40 Oberhausener Kinder an bunten Papierskulpturen, dachten sich Lieder aus und probten wilde Tänze. Jeweils an den Vormittagen fand hier der Ferienkurs „Prozession der Moderne“ statt. Die Künstlergruppe „Mythen der Moderne“ rund um Pia Janssen hatte es sich dabei zur Aufgabe gemacht, die Kinder spielerisch an Grundsätze und Ideen der Bauhausbewegung heranzuführen, wie beispielsweise die Schönheit der einfachen Form und das Experimentieren mit Farben, Formen, Rhythmen und Bewegungen.

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Im Peter-Behrens-Bau 2: „Amboss, Hammer, heiße Eisen“ – Das Mitmachangebot der Museumsschmiede

Seit mehr als 20 Jahren ist das öffentliche Schmieden für Kinder und Erwachsene fester Bestandteil unserer Museumspädagogik an der ehemaligen Zinkfabrik Altenberg. Nach dem Umbau zieht sie in ein eigenes Gebäude auf dem Gelände. Bis der Umbau abgeschlossen sein wird, wird am Peter-Behrens-Bau geschmiedet.

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Die Halle ist leer! Abschied von einer Ausstellung

„Tut es nicht weh, wenn die Ausstellung jetzt abgebaut wird?“ Diese Frage stellten mir in den letzten Monaten immer wieder Besucher*Innen und auch Kolleg*Innen, wenn die Rede auf den Umbau unseres Museums kam. Nun stehe ich in der leeren Halle und es schwingt natürlich ein wenig Wehmut mit, wenn eine solch gute Ausstellung wie die „Schwerindustrie“ in unserer Zinkfabrik verschwunden ist. Aber nach über 20 Jahren steht nun eine Veränderung an.

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Im Peter-Behrens-Bau 1: Neue Stoffe, neue Formen

Während der Umbau der Zinkfabrik Altenberg stetig voranschreitet und die Neukonzeption der neuen Dauerausstellung immer klarere Formen annimmt, sind die Mitarbeitenden des Industriemuseums auch andernorts fleißig im Einsatz. Im Peter-Behrens-Bau ist eine neue Sonderausstellung auf die Beine gestellt worden, die am 19. Mai 2019 eröffnet wurde: „Nützlich & Schön. Produktdesign von 1920 bis 1940“. Ein Überblick über Ausgangspunkt und Inhalte der Ausstellung.

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Vom „schweren Brocken“ und „langen Elend“

Fast alle unserer Ausstellungsobjekte haben das Museumsgelände inzwischen verlassen, um vorübergehend in unserem Museumsdepot unterzukommen. Zu den letzten und auch eindrucksvollsten dieser Objekte zählten sicherlich die Turbine im Freigelände und die Pleuelstange aus der Ausstellung „Energiewenden – Wendezeiten“. Nachdem zumindest die Turbine jahrelang fest zum Inventar des Museums gehörte, mussten beide nun innerhalb weniger Stunden ihre angestammten Plätze räumen.

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