LVR-Industriemuseum, Zinkfabrik Altenberg, Neue Dauerausstellung, Kino im Walzenlager

FabrikKino: Kreator – Hate & Hope

Von Donnerstag, den 04.12., bis Dienstag, den 09.12.2025, präsentiert das LVR-Industriemuseum Zinkfabrik Altenberg in Kooperation mit dem Kino im Walzenlager den Dokumentarfilm „Kreator – Hate & Hope“ von Regisseurin Cordula Kablitz-Post.

Thrash Metal – was ist das eigentlich? Entstanden aus dem Genre Heavy Metal, differenziert es sich durch schnelles Tempo, Rhythmuswechsel und einen hohen Kehlgesang. Es ist schneller, lauter, härter. Doch das ist nicht alles. Es reißt die Menschen mit und entführt sie in eine andere Welt. Die Musik fließt durch ihren gesamten Körper hindurch und schenkt, besonders bei Konzerten, ein belebendes Gefühl.

Eine Band sticht dabei besonders heraus – Kreator. Aus dem stark besiedelten Ruhrgebiet, in Altenessen, hat sie die Anfänge des Thrash Metals geprägt und begeistert seit über 40 Jahren die Menschen in den großen Stadien weltweit. Sie wollten raus aus der Arbeitslosigkeit und bloß nicht auf Zeche gehen, wie die Väter.

Filmplakat mit einem Foto der Band und der Figur eines Dämonen.
Filmplakat Kreator – Hate & Hope Bild: Kino im Walzenlager

Der Film „Kreator – Hate & Hope“ erzählt die Geschichte der gefeierten Metaller, von der Gründung als Schülerband 1982 bis auf die großen internationalen Bühnen ihrer aktuellen Welttournee. Damals wie heute stellen sie sich gegen den Hass, Rassismus und die Abgründe unserer Gesellschaft. Schrille Töne, virtuose Gitarrenriffs und energetische Trommelschläge verarbeiten mit großer Willens- und Schaffenskraft den Aufruhr in unserer Zivilisation. Die Band ist wie ein musikalischer Molotow-Cocktail gegen das Böse und hat durch das Ausleben unterdrückter Gefühle und Wünsche eine befreiende Wirkung. Fans beschreiben die Musik der Band als ständigen Begleiter, der sie auch durch schwierige Zeiten und Krisen herausbegleitet hat: „Das hat nichts mit Lärm zu tun, das geht ins Blut“ – Fan der Band.

Für ihren neuen Dokumentarfilm geht Regisseurin Cordula Kablitz-Post, bekannt durch „Weil du nur einmal lebst“, mit der Band aus dem Pott ein Jahr lang auf Tour. Die Band fährt zum Wacken Open Air, nach Tokio, Osaka, Bangalore, Los Angeles und schließlich zum „Klash of the Ruhrpott“ nach Gelsenkirchen, wo sich die deutschen Metalgrößen versammeln. Mit privaten Archivaufnahmen und spannenden Interviews, unter anderem mit Scott Ian von Anthrax, Bela B. von Den Ärzten, Gitarrist Phil Demmel – ehemals Machine Head und Lars Eidinger, begeben sie sich auf eine sehr ehrliche und humorvolle Reise mitten ins wild schlagende Herz deutscher Musikgeschichte.

Die Band selbst fühlt sich auf der Bühne zuhause und will da auch so schnell nicht weg. Mille Petrozza, Sänger und Gitarrist der Band „Kreator“ über ihre Musik: „Für uns löst das ne ganze Menge Energie aus und die geben wir den Fans dann wieder und die geben uns die Energie wieder zurück. Das ist wie so eine Art Kreislauf an Energiefluss. Das ist das Musikalische, das Emotionale und dann kommen noch die Texte. Das ist ein Konglomerat aus all diesen drei Elementen, von mir aus auch noch Präzision. Das ist dann das, was „Kreator“ ausmacht.“ (ARD)

Jürgen „Ventor“ Reil, Schlagzeuger der Band über das Gefühl auf der Bühne: „Wenn ich auf der Bühne ne Show spiele, dann fühle ich mich wie 25 im Durchschnitt. Ich fühle mich nicht alt.“ (ARD)

FSK: 12

Das Kinoprogramm im Dezember

Termine04.12., 06.12., 08.12., 09.12. – 20.00 Uhr
07.12. – 18.00 Uhr
SpracheDeutsch
Dauercirca 110 Minuten
Kosten7,00 EURO (auch Rentner*innen und Auszubildende)
Ermäßigt6,00 EURO (Menschen mit Behinderung, Schüler*innen, Kinder, Arbeitslose, Studierende)

Mehr Informationen zur Kartenreservierung findet Ihr auf der Homepage des Walzenlagers.

Anschrift

Kino im Walzenlager.
Zentrum Altenberg
Hansastraße 20
46049 Oberhausen

Bitte beachtet, dass die Adresse für den gesamten Gebäudekomplex, inklusive Museum, gilt.

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