Am vergangenen Samstag feierte ein neues Event auf Altenberg seine erfolgreiche Premiere: das Zinkwerk Festival! Beinahe dreitausend Menschen kamen auf dem Fabrikgelände zusammen, um gemeinsam zu feiern. Bei lauter Musik, kühlen Getränken und leckerem Essen gab es eine tolle Zeit für alle! Wir schauen auf den Tag zurück und zeigen außerdem ein musikalisches Element in der neuen Dauerausstellung der Zinkfabrik.
Ein Beitrag von Martin Kauder
Um 14 Uhr öffnete das Altenberg-Gelände seine Tore. Besucherinnen und Besucher strömten in den Innenhof zwischen Walzhalle, Schlosserei und Elektrozentrale. Dort warteten bereits die große Außenbühne, Tische und Bänke und der gut ausgestattete Gastronomiebereich. Startschuss für das Zinkwerk Festival! Dieses neue Event ist in Kooperation verschiedener Partner entstanden und realisiert worden – allen voran dem Zentrum Altenberg, dem Kulturbüro der Stadt Oberhausen, rocko – Verein zur Förderung von Rockmusik und der Sparkassen Bürgerstiftung Oberhausen, gemeinsam mit dem Landschaftsverband Rheinland (LVR) und dem LVR-Industriemuseum Zinkfabrik Altenberg.
Um 15 Uhr legte die erste Band los – No Comply aus Oberhausen. Insgesamt zehn Acts traten auf dem Festival auf, davon fünf auf der Außenbühne und fünf weitere auf der Innenbühne im ehemaligen Eisenlager. Natürlich gestaffelt, sodass niemand etwas vom musikalisch vielfältigen Potpourri versäumen musste. Von hartem Rock, Indie und Electro bis hin zu Punk war alles dabei. Einen krönenden Abschluss fand das Line-Up in einer großen Aftershow-Party mit DJane Kadda aus Mannheim. Alle Acts kamen gut an. Und so sammelten sich die Leute im Laufe der Zeit nicht nur vor den Bühnen, sondern auch immer wieder am Merchandise-Stand, um einen Aufkleber, ein T-Shirt oder eine CD zu erwerben.

Foto: LVR-Industriemuseum

Neben der Musik hatte das Zinkwerk Festival weitere tolle Aktivitäten zu bieten. Regelmäßig findet auf Altenberg der sogenannte „Altenberger Quizabend“ statt, veranstaltet von der terre des hommes-Gruppe Oberhausen. Für das Festival gab es in Zusammenarbeit mit dem LVR-Industriemuseum Zinkfabrik Altenberg eine Spezialausgabe. Das musikalische Pub-Quiz fand viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Auch das Team aus Altenberg (das die Aufgaben selbstverständlich nicht kannte!) rätselte eifrig mit. Ganztägig war die audiovisuelle Installation „Direct Current“ des Oberhausener Künstlers Einar Fehrholz zu bestaunen. Auf Anregung des LVR-Industriemuseums kreierte er, inspiriert von den Quecksilberdampf-Gleichrichtern in der Elektrozentrale, ein immersives Spiel von Licht und Ton, das in der besonderen Atmosphäre des Raumes auf die Zusehenden und Zuhörenden wirkte. In der Malschule von Jörg Mazur gab es die Möglichkeit, selbst künstlerisch tätig zu werden. Als besonders beliebt – vor allem bei den kleinen Gästen – erwies sich die Vorlage des Elefanten „Tuffi“, dessen Skulptur auch die Einfahrt an der Hansastraße ziert.

Foto: LVR-Industriemuseum

Foto: LVR-Industriemuseum

Das Festival lief noch bis in die Nacht. Trotz mancher Wolke am Himmel blieb das Wetter zum Glück trocken und angenehm. Alles in allem also ein voller Erfolg! Bald kann hoffentlich wieder ein Zinkwerk Festival auf Altenberg gefeiert werden. Bevor es so weit ist, könnt ihr hier noch weitere Eindrücke des Tages anschauen:
Die Zinkfabrik Altenberg ist schon lange eine kulturelle Begegnungsstätte. Sie diente schon als Veranstaltungsort für eine Vielzahl unterschiedlicher Events, Vorstellungen und Konzerte, bevor das LVR-Industriemuseum auch hier einen Platz fand. Entsprechend ist sie mit dem musikalischen Kulturleben Oberhausens und des Ruhrgebiets fest verbunden. Deshalb wird Musik auch in der neuen Dauerausstellung des Museums eine wichtige Rolle spielen. Herauszuheben ist die Hörstation „Punkmusik und Protestlieder“ im Bereich „Anders leben“. Dort zeigen wir neben mit Kleidung und Accessoires ausgestatteten Figurinen, die die Punk- und die Alternativkulturen der späten 1970er und frühen 1980er Jahre darstellen, passende Objekte. Darunter sind auch Schallplatten mit prägender Musik dieser Zeit. Per Knopfdruck gibt es Ausschnitte aus ihnen zu hören. Unten könnt ihr sehen, welche Platten wir ausgesucht haben. Kennt ihr sie vielleicht?


Foto: LVR-Industriemuseum

Foto: LVR-Industriemuseum

Foto: LVR-Industriemuseum


Eine Veranstaltung wie das Zinkwerk Festival zeigt die Vielfältigkeit des Museumsgeländes und die gute Zusammenarbeit der hier ansässigen Institutionen und Kulturbetriebe. Wir freuen uns jetzt schon darauf, diese Erfolgsgeschichte gemeinsam fortzuschreiben!
Euer
Team der Zinkfabrik Altenberg


































































