Vorträge, Kunst und Gebärden-Poesie!

Der Winter auf Altenberg wird alles andere als grau! Während in der Walzhalle der Umbau weiter auf vollen Touren läuft, präsentieren unsere Nachbarn und wir aktuelle Kunst, auf die wir Euch gerne neugierig machen möchten.

Ein Beitrag von Maja Lange und Katharina Müller

Ohne Worte! – Poetry-Slam in Gebärdensprache. Eine Videoinstallation von Kai Fobbe

Vom 8. November bis 17. Dezember 2021 ist das öffentlich zugängliche und inklusive Filmprojekt „Ohne Worte“ von Kai Fobbe gleich an zwei Orten in Oberhausen zu sehen. Bei uns, auf dem Gelände der alten Zinkfabrik und am kitev-Turm, am Oberhausener Hauptbahnhof werden die Bilder gehörloser Künstler*innen an die Gebäudefassaden projiziert. Mit dabei ist einer der bekanntesten gehörlosen Poetry Deaf Slammer Deutschlands, Rafael Grombelka. Außerdem interpretieren und gebärden Indika Sandaruwan, Laura Levita Valyta und Tomasz-Adrian Wojtas Texte bekannter Autoren wie Franz Hohler, Ror Wolf, Thomas Bernhard, Bertolt Brecht oder Daniil Charms.

Koordiniert wird das Projekt vom Bereich Chancengleichheit der Stadt Oberhausen. Die Projektion am kitev-Turm ist aus Richtung des Busbahnhofes am Oberhausener Hauptbahnhof zu sehen. Wir bespielen die Fassade der Walzhalle im Fabrikhof. Zudem wird ein Teil des Theaterstückes „Peter Pan“ in Gebärdensprache vom 8. bis zum 30. November am Theater Oberhausen zu sehen sein.

Ergänzt wird die Projektion durch die App „motionartview“, die Hörenden den Film „Ohne Worte“ näherbringt. Die App bietet die Originaltexte der Stücke sowie eine ‚Rückübersetzung‘ der Gebärdeninterpretationen der Poetry Deaf Slammer*innen.

Mehr Informationengibt es unter http://www.kaifobbe.de/ohne-worte.

Die Veranstaltungsankündigung gibt es auch in Leichter Sprache.

Aquateque – Multimedia-Installation von Einar Fehrholz und Above&Below

Aquateque ist ein Projekt des Londoner Studios Above&Below, bestehend aus den Künstler*innen Daria Jelonek und Perry-James Sudgen, sowie dem Oberhausener Musiker und Klangkünstler Einar Fehrholz.

Aquateque befasst sich unter Einbeziehung verschiedenster Technologien und Neuer Medien mit dem Flusslauf der Ruhr. Die Flusslandschaft wurde vom Ursprung der Ruhr im Rothaargebirge bis zur Mündung in Duisburg-Ruhrort untersucht und dabei audiovisuell festgehalten. Die Arbeit zeigt einen futuristisch spekulativen Blick auf die Lebensader des Ruhrgebiets und verbindet verschiedene intermediale Techniken wie Computer-generated imagery (CGI), Photogrammetrie, 3D-Scans, Audio-Synthese, neurale Netzwerke und Machine-Learning-Prozesse. Dabei wird stets das wechselseitige Verhältnis von Natur, Kultur und Technologie betrachtet.

In das Aquateque-Projekt ist der gleichnamige Kurzfilm sowie eine Auswahl an Bildern, medialen Welten sowie physischen und virtuellen Objekten einbezogen. Es entstand im Rahmen des Residenzprogramms Kreativcampus.Ruhr 2020/2021 und wurde vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft NRW gefördert. Der Verfügungsfonds „Soziale Stadt Oberhausen – Brückenschlag“ fördert die Ausstellung, die der Verein für aktuelle Kunst/Ruhrgebiet in seiner Ausstellungshalle auf dem Altenberg-Gelände präsentiert.

Die Vernissage findet im Beisein der Künstler*innen am 13. November um 17:00 Uhr im Verein für aktuelle Kunst/Ruhrgebiet e.V. statt. Die Multimedia-Installation ist vom 13. bis zum 21. November von Dienstag bis Sonntag von jeweils 16 bis 20:00 Uhr geöffnet, bzw. individuell nach Termin-Anfrage unter info@vfakr-oberhausen.de zu besichtigen. Es gelten die aktuellen Corona-Bestimmungen.

Zeitgleich zeigt der Verein für aktuelle Kunst/Ruhrgebiet Installationen von Michael Dekker vom 13. November 2021 bis 27. Februar 2022. Diese können täglich von außen betrachtet werden. Mehr Informationen findet Ihr unter http://vfakr.de/.

P.S. Einen weiteren Veranstaltungshinweis möchten wir Euch nicht vorenthalten:

Vortrag: „Bewährungsprobe Aids: Frühe Maßnahmen gegen HIV und die „Erkrankung der Demokratie“ in Nordrhein-Westfalen“ von Dr. Henning Tümmers

am 18. November 2021 um 19 Uhr online unter https://us06web.zoom.us/j/88363087630?pwd=WURkcU1IZUloYVg0bXVNb05xYlJIQT09

Im Rahmen der Vortragsreihe „Seuchen zwischen Rhein und Weser: Geschichte der unsichtbaren Gefahr in Nordrhein-Westfalen“

Die Vortragsreihe ist eine Kooperationsveranstaltung der Landeszentrale für politische Bildung Nordrhein-Westfalen, des LVR-Instituts für Landeskunde und Regionalgeschichte und des LWL-Instituts für westfälische Regionalgeschichte.

Es gelten die aktuellen Corona-Bestimmungen.

Anmeldung per E-Mail an:

info@politische-bildung.nrw.de, regionalgeschichte@lwl.org  oder info@landeskunde.de.

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