Teil eines Infostands. Auf einer dunkelgrauen Pinnwand steht oben "LVR-Industriemuseum", darunter ist ein Grundriss der geplanten neuen Ausstellung angeheftet. Um den Grundriss herum sind Ausstellungsentwürfe angebracht. mit rotem Faden wurde markiert, wo sich der entsprechende Entwurf im Grundriss wiederfindet.

Rückblick: Brückenschlag-Konferenz am 19. Februar 2025

Am 19. Februar hat die erste Brückenschlag-Konferenz in der Schlosserei des Zentrums Altenberg stattgefunden. Alle Bürger*innen konnten sich hier über den Prozess im Oberhausener Brückenschlag-Gebiet sowie aktuelle Projekte und Baumaßnahmen informieren. Die Konferenz dient als Informations-, Vernetzungs- und Aktivierungsveranstaltung und soll nun regelmäßig stattfinden.

Ein Beitrag von Katharina Wonnemann

Hinter dem Stichwort „Brückenschlag“ verbirgt sich ein Stadterneuerungsprojekt für die Oberhausener Stadtteile Lirich und Alt-Oberhausen. Ziel des Projekts ist es, im wahrsten Sinne Brücken zu bauen: Zwischen den Stadtteilen, den Akteur*innen und Ideengeber*innen, den Unternehmen und Geschäften, zwischen kulturellen Einrichtungen und Bildungsinstitutionen sowie zwischen den Bürger*innen. Um diese Brückenschläge zu schaffen, werden verschiedene Maßnahmen unterstützt, die auf der Konferenz am 19. Februar 2025 vorgestellt wurden. Infostände, unter anderem zur Umbauplanung der Marktstraße, der Neugestaltung des Bahnhofsumfelds sowie zu den Projekten „Creative City“ und „Smart City“, luden zum offenen Austausch und anregenden Diskussionen ein. An einem „Sprudeltisch“ konnten die Konferenzteilnehmenden außerdem ihre eigenen Ideen für das Brückenschlag-Gebiet in Oberhausen einbringen.

Foto eines Tisches, der mit braunem Paketpapier ausgelegt ist. Darauf verteilt liegen vier Stifte und es wurden verschiedene Ideen aufgeschrieben: "Spielflächen, Sitzmöglichkeiten (Marktstraße), öffentliche Toiletten speziell für Behinderte/ Rollstuhlfahrer!, Fassaden- und Dachbegrünung, Solarmülltonnen mit Presse wie in Holland".
Sprudeltisch-Station für eigene Ideen auf der Oberhausener Brückenschlag-Konferenz.
Foto: LVR-Industriemuseum

Auch wir vom LVR-Industriemuseum Zinkfabrik Altenberg haben den aktuellen Stand unseres Umbaus präsentiert. Dabei sind wir nicht nur auf die baulichen Veränderungen eingegangen, die Besuchende zum Teil schon auf dem Gelände erkennen können, sondern auch auf unser zukünftiges Museumskonzept. Hierzu haben wir verschiedene Einblicke in unsere neue Dauerausstellung mitgebracht: An einer Hands on-Station, die zukünftig Teil der neuen Dauerausstellung sein wird, konnten die Konferenzteilnehmenden Düfte aus den 1970er-Jahren riechen und diese den passenden fiktiven Personen zuordnen (ältere Dame, modischer Herr oder Hippie). Infokarten zu ausgewählten Objekten gaben einen ersten Einblick in die Exponatvielfalt der neuen Ausstellung. Eine häufig gestellte Frage war hier, ob auch eines der Highlights der ehemaligen Ausstellung – die Dampflokomotive Nr. 2429 – wieder zu sehen sein wird. Die Antwort lautet natürlich „Ja“ – unsere Lok kommt zurück! Sie wird Teil des neugestalteten Eingangsbereichs der Zinkfabrik Altenberg, den wir euch hier schon vorgestellt haben. Anhand der Lagepläne für den Innen- und Außenraum konnten wir außerdem die zukünftigen Möglichkeiten des gesamten Geländes, zum Beispiel für kulturelle Veranstaltungen, diskutieren.

  • Zwei dunkelgraue Pinnwände, die über Eck nebeneinander stehen. Auf der ersten Pinnwand links steht oben "LVR-Industriemuseum" und darunter ist ein Grundriss der geplanten neuen Ausstellung angeheftet. Um den Grundriss herum sind Ausstellungsentwürfe angebracht, mit rotem Faden wurde markiert, wo sich der entsprechende Entwurf im Grundriss wiederfindet. Die zweite Pinnwand ist nur halb auf dem Foto, neben dem Grundriss vom Außengelände sind Entwürfe der neuen Geländezugänge angeheftet.
  • Auf einem Tisch liegen drei KI-generierte Bilder von Personen aus: Eine ältere Dame, ein junger Mann und eine junge Frau. Auf den Bildern stehen drei Gewürzstreuer aus Metall, die mit Watte gefüllt sind. Eine Hand greift nach einer der Metalldosen.
  • Im Hintergrund steht der Stand des LVR-Industriemuseums, mit zwei grauen Pinnwänden und einem Tisch. Davor stehen fünf Menschen mit dem Rücken zur Kamera und diskutieren.

Wir bedanken uns herzlich bei den Organisator*innen und allen Teilnehmenden für die interessanten und anregenden Gespräche. Die Spannung und Vorfreude auf die Neueröffnung ist groß, was uns natürlich umso mehr freut!

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